Happy Yoga! – 5 Ideen, um den Weltyogatag zu feiern

Happy Yoga! – 5 Ideen, um den Weltyogatag zu feiern

Am 21. Juni feiert die Welt den Weltyogatag. Dir fehlt hierfür noch eine Idee? Kein Problem – hier findest du 5 Anregungen, was du am internationalen Tag des Yoga unternehmen kannst.

Inhalt

1. Überdenke deine Yoga-Praxis

Hast du dir jemals überlegt, was „Yoga“ für dich bedeutet? Nimm dir am internationalen Tag des Yoga ein paar Minuten Zeit und mache dir ein paar Gedanken. Schreib dir alles auf, was dir dazu in den Sinn kommt. Vielleicht kommen dir dabei spontan auch ein paar Ideen für deine künftige Praxis? Hier ein paar Gedankenanstösse:

  • Was heisst „Yoga“ für dich?
  • Welchen Stellenwert hat Yoga in deinem Leben?
  • Was gefällt dir am Yoga, was weniger?
  • Welche Aspekte von Yoga möchtest in deinem Leben vertiefen?
Eine Person mit einem langen Zopf und einem weißen Tanktop sitzt im Schneidersitz in einem leuchtend roten Mohnfeld. Sie blickt von der Kamera weg und befindet sich in einer ruhigen Weltyogatag-Pose, umgeben von blühenden Blumen unter weichem, natürlichem Licht.
Der Weltyogatag ist eine gute Gelegenheit, Neues auszuprobieren. Yoga im Freien, zum Beispiel.

2. Probiere etwas Neues aus

Falls du schon länger Yoga praktizierst, ist der Weltyogatag eine gute Gelegenheit, mal die Komfortzone zu verlassen und etwas Neues ausprobieren. Du bist überzeugte Ashtangi? Dann probiere doch mal eine Yin Yoga Stunde. Du könntest auch einfach mal einen neuen Ort probieren – auf dem Balkon, im Garten, in einem anderen Zimmer. Und wie wäre es eigentlich mal mit Asanas, und die du bisher immer einen grossen Bogen gemacht hast? Oder dich gar ganz frei bewegen? Nur Mut, einfach probieren!

3. Feier zusammen mit anderen den Weltyogatag

Yoga ist doch viel zu schön, um es nicht zu teilen, oder? Viele Studios bieten am 21. Juni spezielle Veranstaltungen – schau am besten direkt vorbei oder wähle dich in Online-Live-Sessions ein. Natürlich könntest du auch grad selbst eine Runde Yoga für deine Freunde oder Familie organisieren und sie fürs Yoga begeistern.

Ein leuchtendes Sonnenblumenfeld, getaucht in warmes Sonnenlicht. Die goldgelben Blütenblätter bilden einen Kontrast zu den dunkelbraunen Blütenmitten, umgeben von üppigen grünen Blättern. Das Leuchten der Sonne schafft eine heitere und fröhliche Atmosphäre, perfekt, um einen friedlichen Weltyogatag-Moment einzufangen.
Der 21. Juni ist nicht nur der Weltyogatag, sondern auch der Sommersonnenwende.

4. Mache 108 Sonnengrüsse

Am 21. Juni wird nicht nur der internationale Tag des Yoga gefeiert, sondern auch die Sommersonnenwende. Welchen besseren Tag gibt es also, um die Sonne und Yoga gleichzeitig zu feiern und 108 Sonnengrüsse in Angriff zu nehmen? Eben. Die 108 ist in vielen Traditionen eine heilige Zahl und so werden auch Sonnengrüsse gerne 108 Mal geübt.

Tipp: Suche dir am besten eine Gruppe – egal ob in echt oder online – mit der du die 108 Wiederholungen über die Runden bringst. Alleine zuhause könnte sich sonst schnell der Schweinehund durchsetzen…

5. Mantras und Yoga-Filme: Lass dich inspirieren

Der internationale Tag des Yoga ist auch eine gute Gelegenheit, sich dem Thema ausserhalb der Matte zu nähern. Wie wäre es mit einem inspirierenden Film zum Thema Yoga, zum Beispiel „I am Maris“ oder „Awake“? Eine Runde Mantras hören kann dich ebenfalls in Stimmung versetzen. 

Hintergrund: Was ist der Weltyogatag?

Der „International Day of Yoga“, internationaler Tag des Yoga oder einfach Weltyogatag, wurde erstmals 2015 durchgeführt. Entstanden ist er auf Initiative des indischen Premierministers Narendra Modi: Er schlug Ende 2014 den Vereinten Nationen einen Weltyogatag vor. Über 170 Staaten unterstützten seinen Vorstoss. Am 11. Dezember 2014 erklärte die UNO-Generalversammlung den 21. Juni zum  internationalen Tag des Yoga. Das Ziel: Die gesundheitsfördernden Effekte von Yoga bekannter zu machen und mit Yoga die Gesundheit der Weltbevölkerung zu verbessern.

Friede, Freude, Shanti, Shanti?! – Kritik am Weltyogatag

Kritiker:innen haben am Weltyogatag jedoch nicht nur Freude. Sie werfen dem indischen Premierminister Modi vor, Yoga für seine politische Agenda zu instrumentalisieren. Die vom Hinduismus verankerte Lehre nutze er für seine hindunationalistische Politik und zur Imagepflege Indiens. 

Stellt sich also die Frage: Feiern oder nicht feiern? Der Yoga-Weg fördert nicht nur die körperliche und mentale Gesundheit, sondern auch die (Selbst-)Reflexion und Erkenntnis. In diesem Sinne kann und soll jede:r Yogi:ni selbst entscheiden.
Ich bin der Meinung, dass der Weltyogatag eine gute Gelegenheit ist, die Vielfalt und positiven Effekte des Yoga hervorzuheben – einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Weltyogatag, aber auch mit zweifelhaften Praktiken in der Yoga-Szene steht das jedoch nicht im Widerspruch. In diesem Sinne: Happy Yoga!

Katharina Balande lehnt lächelnd auf zwei Yogabolstern.

Hi, ich bin Katharina!

Schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast. Ich bin Yogalehrerin, Mama und kreativer Kopf. Ich unterstütze dich mit Yoga auf dem Weg zu Energie & Lebensfreude: alltagstauglich, fundiert, wirksam. Keine fancy Verrenkungen an hippen Stränden – bei mir erwartet dich fundiertes und seriöses Yoga. Wenn ich nicht auf der Matte bin, mache ich Musik oder schwimme.

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